18 Monate komplett auf Bewährung

Ein Jahr hat es gedauert, bis es zum Prozess kam! Ein Jahr voller Bangen und Angst für eine junge Frau, die von ihrem Urlaub heimkam und ohne schlechte Gedanken einfach jemandem den Weg weiste.

 

Diesen Tag wird das Opfer wohl schwer vergessen. Bereits im vergangenen August kam es zu dem Übergriff. Die junge Wienerin konnte eine mögliche Vergewaltigung gerade noch abwehren, das Urteil unserer Justiz ist dennoch erschreckend.

Der Reihe nach. Bereits im vergangenen August reiste Sabine U. (Name geändert) aus ihrem Urlaub nach Hause, am Praterstern angekommen, mühte sie sich mit ihrem Reisegepäck bis zu ihrer Haustüre.

Plötzlich stand der Iraker Abd A. hinter ihr und fragte sie nach dem Weg zur Taborstrasse. Hilfsbereit deutete die junge Frau ihm den Weg, nichtsahnend was nun folgen soll.

Der Unbekannte zischte Sabine U. mit den Worten „Ich liebe dich“ an, und begann sie sofort im Intimbereich und an der Brust zu begrapschen und an die Hauswand zu drücken.

Reflexartig und voller Angst vor einer Vergewaltigung begann die junge Wienerin um Hilfe zu schreien und versuchte den Angriff abzuwehren. Der Täter ergriff daraufhin die Flucht, konnte jedoch kurze Zeit später von einer Funkstreife festgenommen werden.

Am Mittwoch kam es zur Verhandlung. Abd A. redete sich mit den Worten „ich war betrunken“ aus, und versuchte sich so aus der Verantwortung zu stehlen.

Das Gericht konnte er überzeugen – 18 Monate Haft auf Bewährung – , den Staatsanwalt der sofort in Berufung ging, jedoch nicht.

 

Wenn man alkoholisiert mit dem Auto fährt wird die Strafe um ein Vielfaches höher, bei solchen Delikten gilt der Alkohol immer strafmildernd!

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