Eine Somalierin zieht um, doch die Freude hält sich in Grenzen

Da meine Frau im Grazer LKH beschäftigt ist, kann ich folgende Begebenheit berichten, die sich dort gestern zugetragen hat:

Eine Somalierin (die eigentlich in der Türkei lebt) kam ins Traiskirchner Aufnahme Lager.
Von dort wurde sie gestern mit ihrem Kind ins Grazer LKH überstellt – angeblich krampfte das Kind im Lager.
Es hat sich herausgestellt, dass das Kind einfach nur ne normale Grippe (Infekt) hatte – bei genauerem Nachfragen (es musste extra ein Dolmetscher für Arabisch gefunden werden – ihren Mutterdialekt verstand niemand, Englisch konnte sie auch nicht)
stellte sich heraus, dass sie die ganze Geschichte nur erfunden hatte, um von dort wegzukommen, weil es ihr im Lager dort nicht gefällt.

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Hier sei es viel schöner – sie möchte jetzt erst mal hier bleiben (im Grazer LKH) und verweigert den Rücktransport.
Und Essen ans Bett will sie natürlich und weitere „Sonderwürstel“ – klar dass das bei den Angestellten dort nicht gerade Luftsprünge auslöst und die Stimmung dort sehr ‚eindeutig‘ gegenüber „Kulturbereicherern“ geworden ist.
Denn die Dame sagte (jammerte) was sie nicht für einen anstrengenden Weg hinter sich hatte und so froh sei, dass sie es endlich hierher geschafft hatte und warum sich denn nicht alle mit ihr freuten, nach den Strapazen, die sie hinter sich hatte. Sie will es sich hier jetzt erst mal gut gehen lassen und bedient werden. Ja – das sagte sie.

Da klappte mir erst mal die Kinnlade runter – ja glauben die denn alle, dass das ein Marathon ist, ein Spiel, bei dem an der Ziellinie alle Bürger mit Champagner und Pokalen auf sie warten und auf Händen tragen weil wir so froh sind?
Ich meine – klar, viele haben echt ein schweres Leben und manche Geschichten die man hört und liest, verlangen einem ein Verständnis für die Flucht ab.
ABER: Dann sollen sie doch einfach mal froh sein, hier in Sicherheit zu sein – und nicht freche Forderungen stellen und sich hier aufführen wie irgendwelche Diven…

Wenn die Dame ihre Freunde in Traiskirchen informiert, wie man dort rauskommt, werden wir in Graz wohl bald noch mehr von dieser ganzen Thematik betroffen sein.
Es macht uns Bauchweh wenn wir daran denken, worauf dieses ganze Asyl Thema zusteuert – die Leute werden alle immer ungehaltener darüber, wie leicht hier alle reinkommen und dass sie ganz selbstverständlich ihr eigenes hart erarbeitetes Geld und Wohnraum gleich wie ihr Sicherheitsgefühl aufgeben sollen und NICHTS dagegen sagen dürfen, ohne gleich als Rassist da zu stehen.
Meinem Gefühl nach fehlt nur noch der sprichwörtliche Tropfen, der das Stimmungsgemüt der Mehrzahl der Bürger zum Überlaufen bringen wird – dann gehts richtig ab….

Leserbrief gefunden von Alex Baumann
Quelle: www.hartgeld.com

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